GFK-Laminat Beschichtung auf klassischen Holzbooten

Im Rahmen eines Kaufgutachtens hatten wir kürzlich die Begutachtung einer 13m modernen klassischen Segelyacht (Bj. 60er Jahre) vorgenommen, deren Holzrumpf Anfang 2000 mit GFK überlaminiert wurde.

Das Überlaminieren des Rumpfes bei alten Holzbooten ist durchaus keine Seltenheit und grundsätzlich auch nicht bedenklich. Oftmals steht hinter der Massnahme der Wunsch eines Eigners, Kosten und Aufwand für Unterhalt und Pflege zu minimieren, aber auch eine dauerhafte Dichtigkeit des Rumpfes herzustellen und das Eindringen von Wasser beim Zuwasserlassen zu unterbinden. Gleichzeitig muss man sich jedoch darüber bewusst sein, dass man es immer noch mit einem Holzboot zu tun hat und Holz ein arbeitendes und durchlässiges Material ist, wohingegen ein Kunststoffüberzug aus Glasfasergewebe steif und undurchlässig ist. Die Gefahr besteht, dass, falls die Beschichtung nicht intakt ist, Wasser von aussen eindringen und das Gewebe von innen heraus schädigen kann bzw. es zu Wasser- und Feuchtigkeitseinlagerungen kommt.

Bei oben genanntem Fall, bei dem der Rumpf mit Glasfaser und Epoxyharz überlaminiert wurde, wurde selbiger nach optischer Prüfung auf Osmoseschäden bzw. Blasen einer Feuchtemessung mit einem Feuchtigkeitsmessgerät unterzogen. Die Bereiche über Wasser zeigten eine im Verhältnis zum Unterwasserschiff deutlich geringe Feuchtigkeit, welche zum Kielbereich hin noch zunahm. 

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Die hohe Feuchtigkeit im Kiel konnte weitgehend auf Flüssigkeit (Öl-Wassergemisch) in den Bilgen zurückgeführt werden. Am Ruder sowie im Bugbereich zeigten sich jedoch leichte Deformierungen sowie Brüche und leichte Ablösungen des Laminats, wo Wasser eindringen kann. Ein Austreten von Wasser war auch in Form von tropfenden Wasserspuren am Ruderblatt sichtbar.

Generell ist bei Holzbooten, deren Rumpf mit Laminat beschichtet ist, nicht weniger als bei herkömmlichen Holzbooten, darauf zu achten, dass die Bilgen trocken gehalten werden. Denn Feuchtigkeit bzw. Wasser kann durch die Plankennähte zwischen Holz und Laminatbeschichtung ziehen. Auch sollte die Rumpfhaut intakt sein, um ein Eindringen von Wasser von aussen auszuschliessen. Ein Boot, das von aussen dicht aber innen feucht oder gar nass ist, und bei dem die Möglichkeit einer Trocknung durch eine undurchlässige Beschichtung oder interner Leckagen des Rumpfes verhindert wird, wird auf Dauer geschädigt. Und nur ein gesunder Rumpf, trocken und mit einem guten Verbund bietet eine geeignete Basis für eine GFK-Beschichtung. Ausreichende Belüftung und trockene Bilgen sind auch bei einem versiegelten Rumpf ein simples wie probates, aber wichtiges Mittel, um einen soliden Rumpf zu erhalten.

Yachtgutachter Preise und Gutachtenkosten

Gutachterkosten sind meist unangenehme Kosten. Entweder sind sie mit einem Schaden verbunden (Schadensgutachten) oder aber sie fallen im Vorfeld eines Kaufes an (Kaufgutachten), und verteuern den Erwerb eines Gegenstandes noch. Für welchen Gutachter man sich entscheidet, hängt oftmals vom Angebot ab, das man bekommt. Die Entscheidung fällt dann meist aufgrund des Preises, und hier in der Regel zugunsten eines bzw. des günstigsten Angebots. Gängige Stundensätze liegen in der Regel zwischen 60 € und 100 €. Für ein Kaufgutachten eines 12m Segelbootes kann man mit ca. 4 Stunden für die Begutachtung und 5-6 Stunden für die Erstellung des Gutachtens rechnen. Dazu käme dann beispielhaft noch eine Anfahrtszeit von 1,5 Stunden mit 150 km, wobei das Kilometergeld meist separat angerechnet wird (30-50 Ct. / km) käme ein Gutachten auf ca. 1.100 € netto.

Ratsam ist es auf jeden Fall sich Angebote von verschiedenen Sachverständigen einzuholen, um einen Überblick über die Marktpreise aber auch einen Vergleich über den Leistungsumfang zu bekommen, der die Begutachtung sowie die Erstellung des Gutachtens erläutert. Auch hier gibt es Unterschiede, und gegebenenfalls deckt ein Gutachter speziellere Leistungen ab oder ist Fachmann für einen bestimmten Bereich (GFK, Holzboote, Stahlrümpfe Antriebe, Osmose, Segelyacht, Motorboote etc.), während ein anderer die umfangreichste Leistung bietet. Auch hier entscheidet oftmals die persönliche Vorliebe oder die Anforderung, die man an den Sachverständigen stellt.

Auf jeden Fall sollte man im Angebot das Kleingedruckte lesen bzw. einen Gutachter auch immer danach fragen, ob er auch einer Haftpflichtversicherung besitzt, die für ihn eintritt, in erster Linie aber auch für den Kunden, wenn es zu einem Schadensvorfall an seinem Boot kommt, welcher in Zusammenhang mit dem Gutachten steht. Dann verhilft die Haftpflichtversicherung dem Kunden zu seinem Recht und tritt zur finanziellen Deckung oder Minderung des Vermögensschadens. Eine solche Versicherung mit entsprechender Schadensdeckungssumme hat ihren Preis. Es sollte jedoch für beide Seiten – den Sachverständigen wie auch den Kunden – ein grundlegendes Verständnis und auch Bewusstsein dafür herrschen. Was auf den ersten Blick günstig erscheint, kann sich im ungünstigen Fall als sehr teuer darstellen. Preise haben meist ihre Berechtigung und ihren Grund. Qualität hat sicher ihren Preis, aber vielmehr noch sollte dieses für eine rechtliche Absicherung gelten.

 

 

Bootsgutachter Besichtigung

Beispiel eines Projektes welches als Überholung angefangen hat und mit Stillstand geendet ist. 

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Oftmals verleitet ein niedriger Kaufpreis dazu eine gebrauchte Yacht zu kaufen, mit dem Plan sie wieder herzustellen. Es Bedarf allerdings sehr viel Erfahrung um abschätzen zu können was der Refit kostet. Häufig werden nicht nur die Kosten für Materialien günstig eingeschätzt sondern auch die Handarbeit die Yachtbau kostet.

Es ist immer ratsam eine unabhängige Person mit einer nachweislichen Erfahrung zu konsultieren. Suchen Sie sich einen Bootsgutachter in der Nähe und lassen sie ein Yachtgutachten erstellen.

Mit der Traumyacht auf große Fahrt

Viele Segler träumen davon eines Tages mit ihrer Traumyacht auf große Fahrt zu gehen und die Welt zu erkunden. Doch nur wenigen gelingt dies. Oftmals wird zuviel Zeit in die Planung verwandt und zu wenig darauf, das Leben frühzeitig darauf aus- und sich selbst darauf einzurichten. Als Bootsgutachter sehe ich in den Häfen sehr häufig Yachten liegen, die das komplette Weltumseglerprogramm an Ausstattung an Bord haben: Solarzellen, Windgenerator, Cockpit voll gespickt mit elektronischen Anzeigen, Davits für den Tender am Heck, Aussenborder am Heckkorb, überdimensionierte Anker, doppeltes Vorstag für die Passatsegel. Zu guter Letzt werden dann die oberen 4m des Masttops in oranger Signalfarbe angemalt. Vielleicht ist bei einigen der Weg schon das Ziel – Die Freude, das eigene Boot auszustatten und für das große Abenteuer vorzubereiten .

Als Bootsgutachter habe ich jedoch immer wieder persönlich mit Menschen zu tun, die sich auf den Weg einer großen Reise machen. Da die Idee ein wachsender Prozess ist, wird sich damit auch viel und über Jahre hin eingehend beschäftigt. Angefangen beim Lesen von Weltumseglerliteratur, über das Inspizieren von Bootsausrüstung auf Bootsmessen bis eines Tages der Entschluss gefasst wird, aktiv nach einer passenden Yacht zu suchen und Bootsmagazine und Internetplattformen nach Booten zu durchsuchen. Da ein solches Vorhaben auf der einen Seite einen finanziellen Aufwand darstellt, dem ein festes Budget gegenüber steht, wird nach dem Schnäppchenkauf Ausschau gehalten, was nicht selten schnell in einem längeren Werftaufenthalt und hohen Reparaturkosten endet. Nicht jede Yacht, die nach Weltumsegleryacht aussieht, entsprechend ausgestattet ist oder gegebenenfalls wirklich schon einmal eine solche Reise hinter sich hat, ist per se geeignet, fahrtüchtig und auch sicher.

Es ist sicher gut, sich vor dem Kauf unterschiedliche Meinungen einzuholen und diese gegeneinander abzuwägen. Pauschalaussagen mit universellem Geltungsanspruch wie "Eine Blauwasseryacht muss aus Stahl sein", "Kauf keine billige Serienyacht" usw. haben jedoch keine Allgemeingültigkeit und müssen differenziert betrachtet werden.

Dass eine Stahlyacht, die bei einer Länge von 12m in der Regel aus 4-5mm dickem Stahl gebaut wird, auf eine spitzen Gegenstand trifft, genauso Leck schlägt wie ein Holz- oder GFK-Boot steht außer Frage. Auf der anderen Seite hatten wir einen Kunden, der mit einer Bavaria 47 durch das Polareis gefahren ist. Was mir aber die Jahre als Sachverständiger für Boote und Yachten gezeigt hat, ist, dass insbesondere beim Kauf der Yacht nicht gespart werden sollte!

Wenn Sie eine Yacht für die große Reise kaufen wollen, seien Sie realistisch! Wie nutzen sie das Schiff wirklich!? Sie fahren doch nicht von Hamburg nonstop nach Südamerika!? Sie werden doch eher von Hafen zu Hafen tingeln. Natürlich soll es über den Atlantik gehen und durch den Pazifik. Aber was brauchen Sie da wirklich!? Wenn Sie sich für kalte Regionen entscheiden macht der Kauf einer Aluminium- oder Stahlyacht Sinn, sofern das Boot isoliert ist. Allerdings ist wichtig, dass die Isolierung in Ordnung ist. Das Ausschäumen von Schiffen hat sich bewährt, wenn sie neu bauen wollen. Ich aber habe Yachten gesehen, wo sich zwischen Schaum und Stahl Rost gebildet hat. Das Schiff von diesem Spritzschaum zu befreien ist eine unglaublich aufwendige Arbeit. Eher bewährt hat sich alukaschierte Steinwolle, was zudem seit 100 Jahren ein gängiges Verfahren im Schiffbau ist. Das Material ist günstig, die Isolierung kann eigenhändig gemacht werden und die Steinwolle einfach entfernt und neu installiert werden, wenn man einmal an den Rumpf muss. Wenn Schiffe aus Stahl trocken gehalten werden, ist Rost kein Thema. Als Bootsgutachter höre ich jedoch immer wieder die landläufige Meinung, es gehöre Wasser in die Bilge. Ein geschlossener Bootskörper (Stahl, Alu oder GFK) sollte aber kein Wasser in der Bilge haben. Leider sind jedoch leckende Schlauchschellen oder eine vernachlässigte Wellendichtung die Ursache. Ist bei einem Stahlschiff Wasser in der Bilge und herrscht permanent eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, wird es rosten! Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schiffe von innen durchrosten und selten von aussen! Wir haben unsere eigene Stahlyacht (Bj. 1948) während der Restaurierung vor vier Jahren mit alukaschierter Steinwolle isoliert und kümmern uns seither sofort und penibel um mögliche Schlauchleckagen und wir haben keine Probleme mehr mit Rost. Doch auch von aussen bedürfen Stahlschiffe immer etwas Aufmerksamkeit. Denn ist der Lack beschädigt, gibt es auch hier hässliche Roststellen.

Wenn sie sich für ein Kunststoffboot entscheiden, fällt natürlich zunächst einmal der erhöhte Unterhaltsaufwand eines Stahl- oder Holzbootes weg, was Kosten wie auch Zeit spart. GFK-Schiffe sind dafür jedoch nicht isoliert. Auch wenn sie vielleicht nicht in die Polarregionen fahren wollen, macht sich eine Isolierung, wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Heizung Betrieb genommen wird, schnell bemerkbar. Ebenso bei Hitze, herrscht doch weitestgehend ein gleichbleibendes Raumklima. Die Hersteller sagen zwar, dass durch eine Sandwichbauweise (GFK mit einem Schaumkern) eine Isolierung automatisch vorhanden ist, aber auch hier hat die Erfahrung gezeigt, dass dies nicht ausreicht. Wer der Meinung ist, das GFK nicht das geeignete Material für ein Weltumseglung ist, dem möchte ich sagen, ich als gelernter Bootsbauer früher hin und wieder Bugsstrahlruder eingebaut habe. Die entsprechenden Löcher in den Rumpf zu schneiden war bei gängigen 20mm massivem Laminat immer eine Plackerei.

Ich möchte keine Lanze brechen für und wider GFK bzw. Stahl. Die Unfälle, die passieren, haben eher mit menschlichen Fehlern zu tun, mit generellem Materialversagen, aber nicht mit der Tatsache, dass ein Boot aus dem einen oder anderen Material ist. Letztlich kommt es immer auf den Zustand des einzelnen Bootes an.

Genau soviel Überlegungen, wie Sie für das Boot anstellen, sollten Sie sich auch mit Ihren eigenen Bedürfnissen auseinander setzen. Spielen Sie alle Bootstypen und Materialvarianten durch wenn sie sich überlegen eine Yacht zu kaufen um damit lange unterwegs zu sein. Es wird für viele Monate Ihr Zuhause sein. Wenn sie eine Meinung benötigen, fragen Sie nicht Leute, die selbst noch nie unterwegs waren. Unterhalten Sie mit erfahrenen Seglern, die ein solches ein Vorhaben schon einmal durchgeführt haben. Sprechen Sie mit Bootsbauern, die Erfahrung mit den verschiedenen Materialien haben. Informieren Sie sich bei aktiven Weltumseglern, was sich bewährt hat. Schützen Sie Ihr Investment, die Zeit und das Geld, das Sie bis jetzt aufgebracht haben, um Ihren Traum zu verwirklichen, in dem sie sich einen Bootsachverständigen suchen, dem Sie vertrauen. Besprechen Sie mit einem Yachtgutachter Ihr Vorhaben, eine Yacht zu kaufen. Ein erstes unverbindliches Gespräch am Telefon wird Ihnen keiner in Rechnung stellen. Weihen Sie Ihren Sachverständigen ein, um Sie beim Kauf des Bootes zu beraten und ein Kaufgutachten zu erstellen. Leider viel zu oft wird ein Gutachter erst nach dem Kauf hinzugezogen, wenn Probleme auftreten.

Höchste Zeit für Winterarbeit

Die kalte Winterzeit naht und früher oder später werden wir auch wieder mit zugefrorenen Wasserflächen rechnen müssen. Während die meisten Schiffe mittlerweile an Land sind, verbleiben einige Yachten auch über die Wintermonate im Wasser. Je nach Standort kann und sollte man unterschiedliche Vorkehrungen treffen.

Bei Sportbooten, die im Winter im Wasser bleiben sollte man einige Dinge beachten, um das Boot vor Schäden zu bewahren. Prüfen Sie, dass an Bord alle Systeme, die Wasser führen (Leitungen, Motor, Wasser- und Fäkalientanks) mit Frostschutz gefüllt sind oder halten sie das gesamte Schiff mithilfe einer Heizung auf Temperatur. An Deck sollten Sie auf Schneelast achten. Sorgen Sie dafür, dass Sie das Deck regelmäßig vom Schnee befreien, um sicher zu stellen, dass es zu keinen Stabilitätsproblemen kommen kann. Das Deck sollte dazu möglichst frei geräumt sein. Ebenfalls bietet es sich an, eine feste Plane über das Schiff zu spannen, um Dreck und Schnee fern zu halten. Dies ermöglicht Ihnen gleichzeitig darunter zu arbeiten. Um das Wasser um das Schiff herum eisfrei zu halten, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine bewährte Methode ist ein Kompressor mit Luftschläuchen unter Wasser. Hierzu befestigt man ein Gewicht an einem Schäkel und positioniert den Luftschlauch unter dem Schiff auf Grund. Ein Kompressor bläst Luft unter Wasser, welcher das wärmere Wasser vom Seeboden nach oben sprudeln lässt und somit die Fläche eisfrei gehalten wird. Gewässer mit Eisgang sollten generell vermieden werden, da Eisschollen den Rumpf des Bootes beschädigen können, wenn sie durch Tide oder Strömung gegen selbigen geschoben werden.
Sollten Sie Ihre Yacht an Land im Freilager auf einer Außenstellfläche lagern stellen Sie ebenfalls sicher, dass alle Wasser führenden Systeme entleert bzw. mit Frostschutz aufgefüllt sind. Stellen Sie zudem sicher, dass die Yacht solide aufgepallt ist. So können bei der Aufstellung mit stehendem Mast bei Winterstürmen hohe Kräfte auf die Pallung wirken.
Yachten in Winterlagerhallen sind in der Regel am sichersten vor Witterungseinflüssen geschützt. Allerdings sollte man den Temperaturabfall in nicht geheizten Hallen nicht unterschätzen und auch dort dementsprechend Vorkehrungen treffen.

Erfolgreiche Entwicklung Superyacht Tender Projekt

Jendrik Odenwald beendete kürzlich erfolgreich die Entwicklung eines Superyacht Tender Projekts für eine renommierte Norddeutsche Werft. Als enger Berater für die Management-Abteilung der Werft war Jendrik Odenwald verantwortlich für die Entwicklung eines 47ft Superyacht Tenders. Das Motorboot, das neueste Projekt der Werft, ist ein Design von Patrick Banfield, einer der bestbekannten Konstrukteure für Superyacht Tender.Entwickelt als privater Luxus Tender ermöglicht das Motorboot eine Geschwindigkeit von über 42 Knoten. Der Superyacht Tender ist als offene Entertainment Plattform konzipiert mit großzügigem Außenbereich und Sitzmöglichkeiten, die ein bequemes und auch sicheres Aufhalten an Deck gewährleisten. Mit einem modernen IPS Antrieb ist das Boot einfach zu manövrieren und gleichzeitig kraftstoffarm. Die klare Formsprache erinnert an Banfield’s Wally Tender und steht gleichzeitig für sich selbst.

Danish 42m restoration project for sale

It is no big deal when it comes to commercial vessels either in service or retired when considering a restoration. However there are only a few as precious as the 42m HV RAVN that is definitely a worthy candidate with an outstanding potential.

Started by the Danish Nakskov Shipyard in 1938, the build was deliberately put on hold during the Second World War before being finished in 1945 as patrol boat. Heavily armed, the vessel had been sailing the Southern parts of the North Sea where it provided supply and staff to the old lightships. In 1986 the vessel was taken out of service and removed from the Maritime Safety Administration before being sold to a private owner.

The ship’s construction is traditional yet no less quite unique since the hull is beautifully iron riveted and the whole front of the wheel house is made of brass. The boat is furthermore equipped with a 6 cylinder engine of 664 hp from Frichs. Beside there are several original items such as the engraved ship’s bell or the helm that are existing.

RAVN is predestined to serve as an expedition gentlemen’s yacht, which one could imagine carrying a small Riva tender on deck. It disposes a spacious roofed lounge and seating area on the main deck that opens to both sides for an unobstructed view and can give direct access to both equally covered side decks so one can walk protected from the weather. Due to the classic lines and layout as well as the commercial use of the vessel, RAVN is also well suited as a company yacht that can host a bigger number of guests for any kind of company event or client reception.

Under the current owner who bought the boat in 2002, HV RAVN underwent some major restoration starting with the hull that was completely sandblasted and coated and the teak deck that was completely caulked and grinded. The last docking took place in 2009 in order to measure the hull thickness through ultrasound methods in accordance with Lloyd’s Register. Anodes were renewed, pumps, winches, capstans were checked and overhauled and a new teak deck was laid on the wheelhouse roof.

The boat had been lying in Copenhagen where it had been run as a floating restaurant before it was transported to Hundested, a one hour drive from Copenhagen, where it is lying since 2010 and at present officially for sale with Hyde Yachts.

For this project ODENWALD teams up with Hyde Yachts and is pleased to announce their collaboration with Anders Design who will develop the exterior and interior design as well as with Diana Yacht Design who will be involved for the engineering part.

Wenn Sie eine Segelyacht oder Motoryacht kaufen…

Sachverständige
Der Begriff “Sachverständiger” ist nicht geschützt. Jeder der über fachmännisches Wissen in einem Bereich verfügt, kann sich Sachverständiger nennen. Es gibt jedoch Verbände und Organisationen, die eigenständig Sachverständige auf deren fachliche Kompetenz prüfen, zertifizieren bzw. öffentlich bestellen. In der Regel zahlen die Sachverständigen Mitgliedsbeiträge an die entsprechenden Organisationen. Empfehlenswert ist es, sich Lebenslauf und Referenzen eines Sachverständigen geben zu lassen und nach beruflicher Erfahrung zu urteilen.Fragen Sie auch, wieviel Gutachten jemand im Monat macht. Sachverständige mit einer hohen Anzahl an Gutachten haben Routine in Begutachtungen und haben schon viel gesehen und erlebt. Häufig können sie sehr schnell und gezielt Mängel finden.

Warum Sie ein Kauf-/Wertgutachten beim Bootskauf in Erwägung ziehen sollten:
Wenn Sie sich zum Kauf einer Yacht entschieden haben, Sie sich bereits ausgiebig über einen Yachttyp informiert und bereits ein passendes Objekt gefunden haben, ist es immer ratsam, Ihr Wunschobjekt noch einmal durch einen Dritten begutachten zu lassen. Gerade der objektive Blick einer unabhängigen Person trägt unter Umständen dazu bei, finanzielle Verluste zu vermeiden. Der Wunsch nach einer neuen Yacht kann den objektiven Blick leicht verstellen. Kleine Mängel, die durch den Verkäufer als unproblematisch dargestellt werden, können sich später als sehr kostenintensiv herausstellen. Durch unsere Begutachtung werden Mängel dokumentiert und Sie erhalten nochmal einen anderen Blick auf Ihre Wunschyacht. Als Grundlage eines solchen Gespräches trägt ein Gutachten zudem dazu bei, ein einheitliches Bild über den Zustand der Yacht zu haben und ein klares Verhältnis zwischen Käufer und Verkäufer herzustellen.

Ein Kaufgutachten umfasst eine eingehende und umfassende Begutachtung des Bootes im Hinblick auf dessen Zustand. Neben der allgemeinen Begutachtung von Rumpf, Deck, Aufbau sowie Einrichtung in Bezug auf generelle Mängel und Schäden, wird das Boot auch auf Fahrtüchtigkeit und Sicherheit geprüft. Ein Wertgutachten beinhaltet darüber hinaus noch eine Bewertung des Bootes. Diese erfolgt anhand einer Marktrecherche sowie auf Grundlage eines Mängelberichts, welcher eine kostenbasierte Kalkulation von Aufwand und Umfang der notwendigen Reparaturleistungen beinhaltet. Ein Wertgutachten wird oftmals von Versicherungen wie auch Banken für die Finanzierung einer Yacht verlangt. Die vor Ort Begutachtung ist Grundlage für das anschließende schriftliche Gutachten, das die Ergebnisse der Begutachtung schriftlich ausarbeitet und anhand von Fotos dokumentiert.

Worauf Sie bei der ersten Besichtigung achten sollten:
Für eine eingehende und umfangreiche Begutachtung empfiehlt es sich, die Begutachtung eines Bootes durch einen Gutachter vornehmen zu lassen, wenn das Boot an Land steht. Nur so kann der Rumpf genau begutachtet und die Kiel-Rumpfverbindung bei GFK-Yachten, die Plankennähte bei Holzbooten oder die Oberfläche bei Stahlschiffen überprüft werden. Des Weiteren können nur so Teile wie Zinkanoden das Ruder oder die Manschette um das Saildrive sowie der Propeller und die Borddurchlässe begutachtet werden. Bei GFK Yachten sollte man sich immer den Kiel ansehen, sowie die Verbindungsnaht zwischen Rumpf und Kiel, die Kielbolzen sowie die umgebende Bodengruppe. Ist eine Yacht bei Fahrt auf Grund gelaufen erkennt man hier schnell Spuren von Rissen oder Wasserspuren. Bei Holzschiffen ist der Bereich in und um die Bilgen sowie die Nähte der Planken wichtig zu prüfen. Häufig sammelt sich Schmutz in den Ecken und Feuchtigkeit kann nicht abfließen, was das Holz angreift und in der Summe zu Fäulnissbildung führt. Stahlyachten sind dagegen sehr anfällig für Schwitzwasser, das an der Bordwand von innen in die Bilge läuft, und sich in Ecken und Kanten sammelt, was schnell zu Korrosion führen kann.

Sehen Sie sich wenn möglich alle Bereiche des Bootes, Innen wie auch Außen, an. Ihr Augenmerk sollte dabei auf sichtbaren Beschädigungen liegen. Neben der Begutachtung von Rumpf, Deck, Aufbau, Decksanbauteile, Mast und Rigg sowie Einrichtung in Bezug auf generelle Mängel und Schäden, sollten Sie das Boot auch auf Fahrtüchtigkeit und Sicherheit prüfen. Fragen, die Sie stellen sollten: Ist der Rumpf glatt und einheitlich oder weist er Risse im Gelcoat oder GFK auf bzw. sind Planken aufgegangen? Gibt es Anzeichen von Osmose? Ist das Deck dicht und trocken oder zeigen sich feuchte Stellen? Sind die Nähte (Sikaflex) im Teak, an Übergängen zu Aufbauten sowie an Fensterrahmen intakt? Riecht das Boot unter Deck muffig und sind die Polster spakig? Es sollte auch immer ein Blick in geschlossene oder schwerer zugängliche Bereiche wie Schränke sowie insbesondere in die Bilgen geworfen werden, um Anzeichen von Nässe oder eine Ansammlung von Wasser zu erkennen. Als nächstes sollten Sie das Boot auf Sicherheit und Fahrtüchtigkeit überprüfen. Sind Reling, Relingstützen, Bug- und Heckkorb ausreichend verankert und Winschen und Winschböcke gut befestigt? Schauen Sie sich dazu auch die Verschraubungen der Decksbeschläge unter Deck an. Sind die Schrauben fest und sind Spuren von Wasser zu erkennen? Des Weiteren sollten Sie sich anschauen, ob Schläuche, Rohrleitungen und Kabel sauber verlegt sind. Und wie steht es um die Sicherheitsaurüstung an Bord?

Das beste Mittel sind immer noch die Augen. Eine zusätzliche Feuchtemessung bietet sich jedoch bei Holzschiffen an, um zu sehen, ob das Schiff im Kern feucht ist oder ob nur im Bilgebereich etwas Wasser steht. Bei Kunststoff Yachten ist eine kurze Feuchtigkeitsüberprüfung ebenfalls ratsam, um ein Gefühl dafür zu bekommen ob evtl. wider Erwarten eine Gefährdung durch Osmose vorliegt. Das Ergebnis einer Feuchtemessung sagt immer auch etwas über den Pflegezustand der Yacht aus. Des Weiteren empfiehlt sich auch eine Inspektion mit einem Endoskop, mithilfe dessen man uneinsichtige Bereiche wie z.B. unter den Tanks einsehen kann, wo sich häufig Schmutz und Feuchtigkeit ansammelt. Auch im Bereich der Maschine oder hinter Möbeln und Wegerung eignet sich ein Endoskop, um einen Eindruck vom Gesamtzustand des Bootes zu erhalten.

Lassen Sie sich auch Dokumente zum Boot zeigen, wie Eigentums- und Versicherungsnachweise, Rechnungen über Werftarbeiten und Reparaturen wie auch Handbücher, welche die Rechtmäßigkeit wie auch eine ausreichende Wartung des Bootes belegen. Die Nachweise sollten zum tatsächlichen Zustand des Bootes ebenso passen wie zum Verkaufsexposé.

Zweite Besichtigung und Probefahrt:
Eine zweite Besichtigung mit Probefahrt sollten Sie unbedingt durchführen, um nicht nur die Fahr- oder Segeleigenschaften des Bootes zu testen, sondern auch die Funktionstüchtigkeit von technischen Systemen wie Motor, elektrische Bilgenpumpen, Fäkalientanksystem und WC-Spülung, Lichter und Lampen, zu überprüfen. Lassen sich die Gänge leicht schalten, reagiert der Motor schnell? Verliert der Motor Flüssigkeit? Macht das Boot Wasser beim Fahren? Funktionieren Positionlichter, Lampen etc.? Bei einem Segelboot sollte Wert darauf gelegt werden, die Führung der Schoten, Fallen und Segel zu prüfen und bei einem Probetörn auch selbst Hand an zu legen. Letztlich sollte das Boot Ihren Vorstellungen entsprechen und Sie Freude am Fahren haben.

Kaufabwicklung:
Verkaufspreise sind Verhandlungspreise. Auf Grundlage einer eingehenden Begutachtung des Bootes und den festgestellten Mängeln oder Schäden lassen sich Verkaufsgespräche fundiert führen. Aufwendungen für notwendige Reparaturen oder Beseitigung von Mängeln können und sollten kalkuliert und die Kosten mit in die Verhandlungen eingebracht werden.

Anmelden und Registieren:
Lassen Sie sich beim Kauf alle Dokumente zum Boot geben. Nachdem Sie das Boot gekauft haben, müssen Sie die Papiere (Bootszeugnis) auf sich umschreiben bzw. bei einem Neubau das Boot anmelden. Sollten Funkgeräte, Epirb Bojen und Satellitentelefonanlagen an Bord sein, müssen diese ebenfalls umgeschrieben bzw. angemeldet werden. Das Ummelden Ihrer Yacht wird in der Regel von länderspezifischen Flaggenregistern durchgeführt. In Bezug auf die Versicherung lassen Sie sich am Besten verschiedene Angebote geben, um Preise vergleichen zu können. Die Anmeldung bei einer Versicherung wird in der Regel zügig durchgeführt.